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Es gibt viele verschiedene Formen von Yoga, alle mit ihrer eigenen Philosophie und Praxis. Einige meditative Formen von Yoga legen ihren Schwerpunkt auf die geistige Konzentration, andere konzentrieren sich eher auf körperliche Übungen und Positionen (die Asanas) oder beschränken sich eher auf Askese. Die theoretischen und philosophischen Grundlagen des Yoga gehen auf die Veden zurück, die ältesten indischen heiligen Schriften aus der Zeit um 3500 v.Chr. Yoga kann in 7 Hauptbereiche unterteilt werden:
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Hatha Yoga (Yoga des körperlichen und geistigen Ausgleichs)
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Raja Yoga (Yoga der Ganzheit, der zur Befreiung führt)
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Jnana Yoga (Yoga der Erkenntnis)
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Karma Yoga (Yoga der Tat, des selbstlosen Handelns)
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Bhakti Yoga (Yoga der Verehrung/Hingabe)
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Sahaja Yoga (Spontane Selbstverwirklichung)
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Marma Yoga (Yoga der Kopplung biologischer Rhythmen)
Des Weiteren gibt es auch Yoga-Richtungen, die mehrere der zuvor genannten Bereiche abdecken, zum B. das Kundalini Yoga (Yoga des Bewußtseins mit dem Ziel der Erweckung und -lenkung der Kundalini; heute vertreten von Yogi Bhajan). Auch gibt es mit Kum Nye ein buddhistisches Heilyoga und mit Yantra Yoga ein tibetisches Yoga das als Meditationsunterstützung eingesetzt wird. Tibetisches Traumyoga erweitert den Anwendungsbereich geistig-yogischer Übungen auf den Bereich des Schlafs.
Im MarmaYoga werden technisch präzise eingenommenen Haltungen als ein TEST gesehen: ein Test, bei dem ich meinem Körper die Chance gebe, mit mir zu "sprechen" und hierdurch die Sinnfrage immer wieder neu aufwerfe und beantworte. Dies setzt regelmäßige, absichtslose Hingabe an den tiefsten Wunsch des Herzens voraus.
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